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Aufbrechen mit Neugier, Verantwortung und einem guten Kaffee

Niklas Trentmann Niklas Trentmann
15.06.2026

Lesezeit: 4 Minuten

Niklas Trentmann stellt sich vor – sein Weg vom Flughafen München über MaibornWolff zu embarc, was ihn antreibt und warum KI für ihn kein Trend ist.

Zwischen Hochverfügbarkeit und komplexen Systemlandschaften

Nach dem Studium bin ich am Münchner Flughafen durchgestartet einem Umfeld, in dem Systeme nicht ausfallen dürfen. Dort habe ich erlebt, was 24/7-Betrieb in gewachsenen Legacy-Strukturen wirklich bedeutet: hohe Datenlast, ständiger Betriebsdruck und gleichzeitig der Anspruch, Systeme weiterzuentwickeln, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Diese Erfahrung hat meine Grundhaltung geprägt. Mir ist es wichtig, bestehende Systeme zu durchdringen bevor ich sie Schritt für Schritt in eine tragfähigere Architektur überführe.

Strategie trifft Umsetzung

Meine Zeit bei MaibornWolff war davon geprägt, den Blick weiter zu fassen und auszubauen. Neben architektonischen Weiterentwicklungen war ich zunehmend für strategischen Fragen mitverantwortlich: Wie bleiben große IT-Landschaften über Jahre wartbar? Wie integriert man KI in laufende Engineering-Prozesse, sodass es nicht beim Piloten bleibt? Ich habe Konzepte entwickelt, wie Entwicklungsteams KI-Werkzeuge systematisch in ihren Alltag einbinden können, sodass sie dauerhaft Teil ihres Arbeitsprozesses werden.

Was mich zu embarc geführt hat, ist mein Anspruch, Architekturarbeit in echten, komplexen Projekten wirklich zu Ende zu denken. In wechselnden Kontexten Unterstützung zu geben und mitanzupacken. Mein Schwerpunkt bei embarc ist Agentic Engineering: Wie arbeiten Entwicklungsteams mit KI-Agenten, welche Architekturmuster entstehen dabei, und wie sorgen wir dafür, dass das in der Praxis trägt? Mein Ziel ist es, unsere Leistungen im AI/KI-Umfeld passgenau auf aktuellen Herausforderungen unserer Kunden auszurichten und gemeinsam im Team zu schärfen.

Sieben schnelle Fragen, kein Joker.

Woran arbeitest du am liebsten, wenn du richtig im Flow bist?

Am liebsten entwickle ich Lösungen mit echtem Impact. Von der kleinen Research & Development-App für embarc bis zu Agentic Coding Konzepten für Kund:innen.

Was ist dein geheimes Talent?

Vieles bleibt bei ohnehin nicht verborgen, da ich mein Wissen gerne direkt teile. Wenn ich mich entscheiden müsste? Ich kann sehr komplexe Inhalte extrem schnell erfassen und trotz häufiger Kontextwechsel bleiben sie lange “gespeichert”.

Welches Ritual bringt dich zum Start in die frische Woche in Schwung?

Ein dampfender frischer Cappuccino aus dem geliebten Siebträgerwunderwerk..

Wir als Marvel-Team - welche Superkraft hast du?

Ich sehe mich als „Energizer". Wo andere noch abwägen, habe ich schon drei Ideen ausprobiert und eine davon zum Fliegen gebracht. Ich bin der Funke, der unser Teams in Bewegung setzt. Unkonventionell, unermüdlich, ansteckend.

Welches Buch wirkt bei dir noch nach?

“The Big Five for Life” von John Strelecky. Das Buch zeigt eindrücklich, wirtschaftlicher Erfolg und echte Freiheit für die Menschen im Unternehmen sind kein Widerspruch. Im Gegenteil, sie befeuern sich gegenseitig, wenn das Miteinander stimmt. Mit embarc habe ich ein Unternehmen gefunden, das diesem Ideal aus meiner Sicht sehr nahe kommt..

Was treibt dich außerhalb der IT an?

Gemeinschaft & Abenteuer sind meine Welt. Seit Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich bei den Pfadfindern und habe dort gelernt, Verantwortung zu übernehmen, echte Gemeinschaft zu leben und auch dann einen klaren Kopf zu behalten, wenn das Zelt im Sturm steht – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne.

Außerdem findet man mich nach Feierabend oft in der Küche: Kochen & Backen sind für mich der perfekte Ausgleich. Dabei kann ich kreativ sein, mich ausprobieren und am Ende habe ich ein Ergebnis, das man (hoffentlich) kosten kann. By the way, ohne Musik geht bei mir ohnehin nichts! Am liebsten was Rockiges, ob beim Arbeiten, in der Küche zaubern oder zum Abschalten.

Welcher Ort steht ganz oben auf deiner Reiseliste?

New York! Ich war zwar schon mal dort, nur leider viel zu kurz. Doch selbst der erste Eindruck hat mich bereits komplett gefesselt. Jedes Viertel ein eigener Mikrokosmos, fast eine Weltreise auf engstem Raum. Dazu die unverwechselbare Energie der Stadt, ungeduldig aber auch unglaublich herzlich!

Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen bei embarc einzubringen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Herausforderungen anzugehen. Ich bin gespannt, wohin die Reise mit embarc geht!

Kontakt

Ihr wollt mehr erfahren oder einfach mal Hallo sagen? Schreibt mir gerne eine Mail, schaut auf meiner Teamseite vorbei oder vernetzt euch mit mir auf LinkedIn – ich freue mich über den Austausch.