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Corona-Warn-App: Microservices unter der Lupe

Folien zum Workshop von Stefan Zörner und Falk Sippach auf dem Microservices Summit 2021 online

 
 

Corona-Warn-App entschlüsselt
Microservices unter der Lupe
Sprecher: Stefan Zörner und Falk Sippach
Microservices Summit 2021
Montag, 07. Juni 2021, 09:10 - 12:30 Uhr
online
@MicroservSummit

Foliendownload (PDF)

 
 

Abstract

Microservices Summit Logo

Leuchtturmprojekt, Kostengrab, Hoffnungsträger und wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung — das deutsche Corona Warn App-System (kurz CWA), besteht nicht nur aus den recht prominenten nativen iOS und Android-Apps, die Ihr vielleicht auch auf Eurem Smartphone installiert habt. Zur Umsetzung wichtiger Use Cases wie der persönlichen Risikoermitttlung, dem Melden bzw. der Benachrichtigung von (positiven) Testergebnissen oder dem Austausch mit Warn-Systemen anderer Länder, gehört auch eine vielteilige Server-Lösung. Sie basiert auf einem zeitgemäßen Architekturstil und einem aktuellen Technologie-Stack. Und wurde unter hohem Zeitdruck federführend von SAP und Telekom realisiert.

In diesem Workshop lernt Ihr die Gesamtlösung, vor allem den serverseitigen Teil der Corona-Warn-App und seine Implementierung, kennen. Wir diskutieren die Architekturentscheidungen, die getroffen wurden, die Konsequenzen daraus und mögliche alternative Ansätze. Wir bewerten die Software gemeinsam und diskutieren die Kompromisse. Erfüllen die einzelnen Systemteile beispielsweise die charakteristischen Eigenschaften von Microservices? Und ist das überhaupt wichtig? Profitiert die Lösung von den Vorteilen dieses Architekturansatzes oder behindern die Nachteile ggf. die Weiterentwicklung? Braucht es eine CWA überhaupt nach dem Ende der Corona-Pandemie noch? Wie wichtig sind daher die getroffenen Entscheidungen?

Ihr lernt entlang der CWA ganz nebenbei, was die Stärken aber auch die Herausforderungen einer Microservices-Architektur sind. Welche zentralen Fragestellungen beim Entwurf einer solch verteilten Softwarelösung vorrangig von Euch zu beantworten sind. Und wie die Antworten bei der Corona-Warn-App lauteten.

 
 

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