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Stefan Toth

AGILA in den Zeiten der Corona

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Noch heute erinnern sich meine Schulfreunde an ein Buch-Referat, das ich mit meinem Freund und Sitznachbarn Rudi abgeliefert habe. „El amor en los tiempos del cólera“ (Die Liebe in den Zeiten der Cholera) – der weltberühmte Roman von Gabriel García Márquez wurde von uns atemberaubend schlecht und wirr zusammengefasst. Warum? Mal sehen …

Neben der hohen Lesezeit scheuten wir den Koordinationsaufwand der Buch-Übergabe und den schwierigen gemeinsamen Entwurf einer Präsentation – Das Buch wurde also (genau!) in der Mitte zerschnitten, die Hälften wurden per Münzwurf zugeteilt, es wurde gelesen und jeweils ein Referatsteil vorbereitet. Der erste Kontakt dieser Teile fand vor Publikum statt. Es war auch unsere erste Abstimmung untereinander …

Ich weiß bis heute nicht wie der letzte Satz meiner Buchhälfte endet. Ohne roten Faden ordneten sich (oft schlüpfrige Neben-)Aspekte der Geschichte aneinander. Ich wusste nicht was später wichtig wird, mein Referats-Partner nicht wo all die handelnden Personen herkommen.

Das herrliche Fiasko endete in frivoler Stimmung und einer Diskussion mit der Lehrkraft. Unser Standpunkt: Wir haben so getan, als wäre ein Referat zu zweit tatsächlich einfacher als ein Referat alleine. Wir dachten auch, das wäre die Idee der Lehrerin, die ein besonders dickes Buch zwei Schülern gemeinsam in die Hände legt… Diese Meinung wurde nur ansatzweise geteilt.

Virtuelle Kollaboration als Hürde für online-Seminare

Ist diese Geschichte aus meiner weit entfernten Jugend tatsächlich relevant? Nun ja, wir haben immerhin wieder eine Krankheit mit „C“ am Start und wir können über Kollaboration sprechen. Zusammen etwas zu erarbeiten war immer schon aufwendig und schwierig, wenn die Arbeitenden wenig interagieren, wird es noch schwieriger. Und zumeist schlecht. Das gilt für Buch-Referate, aber auch für Coachings und Seminare.
Im Seminar-Kontext finden wir mittlerweile viele online-Angebote. Alle sagen sie können das. Das stimmt nur leider selten. Das Überführen von Meetings in 12 verschiedene Home-Offices ist technisch einfach, aber oft auch zäh. Das einfache Abfilmen üblicher Seminar-Tätigkeit macht noch keine sinnstiftende Interaktion. Tatsächlich muss man online-Inhalte sowohl im Coaching- als auch Seminar-Bereich komplett neu denken. Das kostet Geld und Zeit, aber es muss eben sein.

embarc ist eine virtuelle Firma. Wir arbeiten seit unserer Gründung in virtuellen Büros, bald verteilt über 4 Städte. Wir wissen wie man online macht. Und trotzdem hat es uns mehrere Wochen harter Arbeit gekostet ein hoch-interaktives Erlebnis-Seminar wie das „iSAQB AGILA – Agile Softwarearchitektur“ in ein online-Seminar zu überführen. Zentrale Fragen waren dabei: Können wir auch online eine echte Gruppe formen? Können wir intensiv diskutieren? Können wir in Zusammenarbeit Erkenntnis schaffen? Wird das Seminar ein Erlebnis, statt nur abgesessene Zeit zwischen Rückfragen zum Einkauf und dem Gassi führen des Hündchens darzustellen?

Online zusammenarbeiten

Die ersten vollständig remote durchgeführten online-Seminare liegen nun hinter uns und ich kann über unser Konzept und das Feedback dazu berichten. Zunächst haben wir uns um eine Kollaborationsplattform bemüht die wirkliche Zusammenarbeit erlaubt. Die Übungen sind ein zentrales Element zum Verständnis eines Themas und müssen funktionieren. Hier sind wir bei Mural gelandet. Als reines Browser-Tool ermöglicht es live-Zusammenarbeit von vielen Nutzern. Ohne unangenehme Latenz und auch anonym. Miro wäre ein ähnliches Tool.

Die Übungen vorzubereiten ist etwas intensiver als bei Präsenzseminaren, da wir die Teilnehmer etwas stärker führen müssen. Rückfragen müssen möglich sein, idealer Weise findet sich aber alle Information zur Übung inkl. oft benötigter Theorie direkt im Übungsbereich wieder. Time-Boxes müssen klar kommuniziert sein und die Überleitung von der Theorie sauber sein. Wir haben zu diesem Zweck recht detaillierte Übungs-Murals erstellt. Hier ein Beispiel für 4 Gruppen, inkl. jeweiligem kleinen Hilfebereich:

Die Interaktion auf diesen Übungssheets klappt hervorragend. Weil die Gruppen auf Ausschnitten desselben Sheets arbeiten, ist die Besprechung sehr dynamisch und ohne störende Seitenwechsel möglich. Als Trainer hat man immer den Überblick wo die Teams gerade stehen. Um etwas Eindruck zu gewinnen wie die Zusammenarbeit aus der Vogelperspektive aussieht, hier ein kurzes Video:

Wenige Toolbrüche

Um den Fluss des Seminars weiter zu glätten, haben wir uns entschlossen das gesamte Seminar rund um diese Kollaborationsidee aufzubauen. Statt zwischen Powerpoint, Mural, Video-Screensharing und Tool XY hin und her zu springen, haben wir auch die Theorieteile in Mural aufgebaut. Mit entsprechendem Locking und der Verwendung von Outlines kann man „Prezi-artig“ über Theorieinhalte wandern. Als Unterlage ergeben die fertigen Theorie-Sheets auch einen guten Überblick. Ohne Medienwechsel können die Teilnehmer per Doppelklick auf die Übungssheets wechseln. Hier ein Beispiel für einen Theoriebaustein zum ADES-Framework:

Neben diesen inhaltlichen Blöcken haben wir auch ein Dashboard gebastelt, das als zentraler Anlaufpunkt fungiert, einen Themenparkplatz für später zu klärende Fragen, Feedback-Sheets um feingranularer Rückmeldungen einzufordern usw. Gemeinsam mit dem Video-Call inkl. Breakout-Rooms und einem stabilen Chat-Kanal entsteht eine nicht zu diverse, stabile Umgebung die leicht zu erfassen ist und sich mit der Zeit angenehm im Hintergrund hält.

Und das Feedback?

Nun ist es nicht entscheidend was ich über die Intention unseres Seminar-Designs fasle, sondern eher was das Publikum sagt. Bei meinem Referat vor 22 Jahren war das Feedback eher durchwachsen. Diesmal haben wir hingegen einen stark positiven Überhang. Von den Teilnehmern aus drei AGILA-Remote-Seminaren würde das Seminar jeder einzelne weiterempfehlen. Detailliertere Stimmen aus den drei Veranstaltungen:

  • Die Zusammenarbeit im Team und das Gruppenerlebnis sind tatsächlich auf Platz 2 der meistgenannten positiven Aspekte: „Hervorragende Zusammenarbeit im Team“, „Teamübungen waren Klasse!“, „Gutes interaktives Arbeiten und Gruppenarbeiten“
  • Was ist auf Platz 1? Die Toolkette und die Tatsache, dass remote-Arbeit gut funktioniert: „Remote funktioniert super & hat Vorteile“, „Ich werde ein Fan von Remote-Seminaren!“, „Das Arbeiten am Board hat super funktioniert!“, „Technik war stabil und sehr intuitiv“, „Alles super, Remote besser als erwartet!“

Ich feiere hier vor Allem, dass gelobt wird, was online so schwierig ist und worauf wir bei der Erarbeitung des Seminars so stark geachtet haben: Kollaboration und Gruppenbindung, echtes Seminar-Feeling trotz remote-Arbeit. Auch Platz 4 fällt noch in diese Kategorie (Rhythmus des Seminars und Zeiteinteilung), während auf Platz 3 die Praxisrelevanz und Erfahrung des Trainers landeten (was weniger mit online-Seminaren zu tun hat): „Trainer strahlt richtig viel Erfahrung aus“, „Viele praktische Dinge gelernt“.

Die genannten negativ-Punkte auf die Fragen „Was hat euch gestört?“ und „Was würdet ihr ändern?“ sind stark in der Unterzahl. Die einzigen beiden Cluster bemängeln, dass das verteilte eBook nicht so toll ist wie das Hard-Cover Buch „Vorgehensmuster für Softwarearchitektur – Kombinierbare Praktiken in Zeiten von Agile und Lean“ und danach, dass die spannenden Themen von Tag 3 (wo es um das ADES Framework und agile Skalierung geht) mehr Raum einnehmen könnten. Während an Tag 1 noch etwas an der sozialen Komponente (fehlende physische Pausengespräche) gemäkelt wurde, tauchte dieses Thema nach 3 Tagen gar nicht mehr auf. Mit einem formlosen Get-Together und Pausen-offenen Video-Sessions kann über die Tage zumindest etwas Ausgleich geschaffen werden.

Ich freue mich schon auf das nächste online-AGILA im Mai!
Weil dort nur mehr wenige Plätze frei sind, könnt ihr euch für den Sommer-AGILA Termin im August anmelden: AGILA 5. – 7. August 2020.

OOP 2020 -Stefan Toth: Warum gute Architektur nichts mit Code-Qualität zu tun hat

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„Warum gute Architektur nichts mit Code-Qualität zu tun hat. „

OOP 2018

„Warum gute Architektur nichts mit Code-Qualität zu tun hat. “
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag auf der OOP 2020
Mittwoch 05. Februar 2020, 17:00 – 18:00 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München
#OOPmuc @oop_conference

Foliendownload (PDF)

 

Diese Session richtet sich an Entwickler und Architekten, die mit größeren Systemen oder langlebigen Lösungen zu tun haben. Ein großer Teil der Arbeit ist, Fokus zu finden und die richtigen Dinge zu tun. Die erzählte Erfahrung zeigt, wie wir eine festgefahrene Situation aufgebrochen haben und die Ziele rund um Kundenzufriedenheit und Produktqualität erreicht haben. Dabei macht Stefan Toth auch einen methodischen Weg erlebbar, der den Teilnehmern in ähnlichen Situationen helfen wird. Der fachliche Hintergrund der Geschichte reicht von Architektur-Bewertungspraktiken, über evolutionäre Architekturansätze bis hin zu agilen Praktiken.

 

 

 

OOP-Konferenz 2020

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JUG Darmstadt: Die neue Schule der Softwarearchitektur

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Die neue Schule der Softwarearchitektur

JUG_darmstadt_logo

„Die neue Schule der Softwarearchitektur“
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag bei der Java User Group Darmstadt
26. September 2019, 18.30 – 20.00 Uhr
Accso GmbH, Berliner Allee 58, 64295 Darmstadt 
@JUG_DA

Foliendownload (PDF)
Vortragsmitschnitt (Youtube)

In der heutigen Architekturpraxis sind unterschiedliche Denkschulen und Hintergründe anzutreffen. Vertreter der klassischen Architektursicht gehen dabei drastisch anders mit Architekturproblemen um als es Vertreter der neuen Schule machen, die in Start-ups und IT-First-Unternehmen zu finden sind.

In dieser Session stellt Stefan Toth die Sichtweisen, Konzepte, technischen und organisatorischen Prinzipien der beiden Ansätze einander gegenüber und diskutiert die Auswirkungen und wichtigsten Vorteile sowie Nachteile. Evolutionäre Architekturansätze, Eventual Integrity, geringe Zähigkeit als Möglichkeit der weichen Governance, Servant-Leadership-Modelle für Architekten, breite Verantwortung und Crowd-Sourcing-Ideen für technische Teilaspekte sind ein Thema. Stefan möchte auch diskutieren, inwiefern Themen der klassischen Architekturschule aufgeweicht werden – konkret Konzepte wie Zentralisierung und Wiederverwendung.

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Vorgehensmuster Buch_SToth_3.Auflage 2019

Buch Vorgehensmuster für Softwarearchitektur, 3. Auflage

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Stefan Toth stellt leichtgewichtige Bausteine guter Architekturarbeit vor, die problemorientiert eingesetzt werden können um das eigene Projekt zu verbessern. Es gibt kein „tailoren“, keine mehrere hundert Seiten dicke Spezifikation oder unpassende Checklisten. In der bewährten Struktur von Mustern wird ein übliches Problem aus dem Projektalltag geschildert und mit einer methodischen Lösung versehen.

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Agile Skalierung in der Praxis – Stefan Toth auf der Agile Austria in Graz

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Agile Skalierung – 6 Erkenntnisse aus der Praxis

Agile Skalierung – 6 Erkenntnisse aus der Praxis
Sprecher: Stefan Toth

Agile Austria 2019
25. Juni 2019, 11 – 12 Uhr
WKO, Körblergasse 111-113, 8010 Graz
@AgileAustria

Foliendownload (PDF)

Agile Skalierungsframeworks gibt es einige und oft wird theoretisch besprochen, welche Modelle in Großprojekten helfen. In der Praxis stellt sich die Situation jedoch deutlich schwieriger, verwobener und dreckiger dar. Die methodischen Herausforderungen mischen sich mit organisatorischen, technischen und kulturellen Aspekten.

In dieser Session präsentiert Stefan Erkenntnisse aus mehreren Jahren Coaching in einem agilen Projekt aus dem Luftfahrtbereich. Wir arbeiten mit mehreren hundert Leuten in vier Ländern verteilt an Flugoptimierungssoftware und stellen uns der Herausforderung, trotzdem agile Ideen und Werte hochzuhalten. Das gelingt an manchen Stellen mehr und an manchen weniger. Teilweise sind es menschliche Probleme, teilweise technische Herausforderungen, teilweise fachliche Komplexitäten oder organisatorische Hürden, die das Problem erschweren. Von Konzerndenken über Offshoring und verteiltem Kundenstamm bis zu verteilten Teams findet sich jede Herausforderung in diesem Kontext.

Stefan wird einen offenen und realistischen Abriss bieten, der auch transparent macht, wie sich Bemühungen Richtung Continuous Delivery und DevOps mit architektonischen Maßnahmen zu Self-Contained Systems und methodisch agilen Ansätzen zu einem Ganzen fügen. Insgesamt wird er sechs Haupterkenntnisse aus dieser Arbeit präsentieren und – so es die Zeit erlaubt – noch einige Bonusinhalte. Aufgrund der Freigabe des Kunden, können wir offen über Probleme und Möglichkeiten sprechen, ohne zu schönen oder zu trivialisieren. Es sollte für jeden der in größeren agilen Vorhaben arbeitet oder sich in einer „agilen Transition“ befindet etwas dabei sein.

 

Agile Skalierung - Slides - Agile Austria Conference 2019

 

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Evolutionäre Architektur – Stefan Toth beim Microservices-Summit

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Die 4 Säulen Evolutionärer Architektur


microservices-summit-muenchen

Die 4 Säulen Evolutionärer Architektur
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag auf dem Microservices Summit 2019
Montag, 17. Juni 2019, 13.30 – 17.00 Uhr
Holiday Inn Hotel, München-Unterhaching
@MicroservSummit #MicroservicesSummit #APISummit #DDDSummit

Foliendownload (PDF)

Microservices versprechen vieles – ein zentraler Vorteil ist die langfristige Adaptionsfähigkeit der technologischen und fachlichen Basis. In großen Vorhaben und Produkten mit langer Lebensdauer ist dieses Versprechen besonders attraktiv, allerdings gehört zu einer erfolgreichen Umsetzung mehr als die technische Adaption der richtigen Frameworks. In diesem Workshop wird deshalb der methodische/organisatorische Teil beleuchtet – häufig subsummiert unter dem Begriff der evolutionären Architektur.

Evolutionäre Architektur bemüht sich stetig um notwendige Änderungen und beteiligt möglichst viele Entwickler an der Weiterentwicklung der Architektur. Dabei werden Konzepte und Technologien lokal und unabhängig getestet, bevor sie entweder verworfen werden, lokal als Optimierung bestehen bleiben oder als breiter anwendbares Konzept in die Landschaft wachsen. Dieser Workshop zeigt die vier zentralen Säulen dieser Idee und liefert praktische Details.

Stefan Toth - Die 4 Säulen Evolutionärer Architektur

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Agile Skalierung_OOP2019

Herausforderungen agiler Skalierung am Beispiel eines Großprojekts – OOP 2019

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„Herausforderungen der agilen Skalierung am Beispiel eines Großprojekts“

OOP 2019

Agile Skalierungsframeworks gibt es einige und oft wird theoretisch besprochen, welche Modelle in Großprojekten helfen. In der Praxis stellt sich die Situation jedoch deutlich schwieriger, verwobener und dreckiger dar. Die methodischen Herausforderungen mischen sich mit organisatorischen, technischen und kulturellen Aspekten. In diesem Vortrag öffnet Stefan Toth den Blick in ein agiles, verteiltes Großprojekt, das komplexe Fachlichkeit für unterschiedliche Kunden entwickelt. Welche Hürden sind zu überwinden und wo versteckt sich der größte Aufwand?

Stefan Toth präsentiert Erkenntnisse aus mehreren Jahren Coaching in einem agilen Projekt aus dem Luftfahrtbereich. Mit mehreren hundert Leuten arbeiten wir in vier Ländern verteilt an Flugoptimierungssoftware und stellen uns der Herausforderung, trotzdem agile Ideen und Werte hochzuhalten. Das gelingt an manchen Stellen mehr und an manchen weniger. Erleben Sie einen offenen und realistischen Abriss, der auch transparent macht, wie sich Bemühungen Richtung Continuous Delivery und DevOps mit architektonischen Maßnahmen zu Self-Contained Systems und methodisch agilen Ansätzen zu einem Ganzen fügen. Ohne zu schönen oder zu trivialisieren.

 

Stefan Toth - Herausforderungen der agilen Skalierung

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Softwarearchitektur Gathering 2018

Architecture Gathering 2018: Evolutionäre Architektur – Das neue Normal

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„Evolutionäre Architektur – Das neue Normal“

The Architecture Gathering

Evolutionäre Architektur – Das neue Normal
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag beim The Architecture Gathering
Donnerstag, 11. Oktober 2018, 10:30 – 11.30 Uhr
NH München Dornach, Einsteinring 20 in München – Aschheim
#tag18

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Damit größere Systeme oder Systemlandschaften über einen längeren Zeitraum hohe Qualität ausstrahlen, sind sowohl technische als auch fachliche Änderungen unausweichlich. Je kleinteiliger und stetiger wir uns um Innovation kümmern können, desto besser können wir in einem immer dynamischerem Umfeld überleben. Evolutionäre Architekturansätze können hier helfen und etablieren sich immer mehr als der neue Standard, das neue Normal. Diese Session zeigt welche Faktoren Softwarearchitektur heutzutage erfolgreich machen.

Stefan Toth stellt den Zyklus evolutionärer Architekturentwicklung vor: Von Lernfenstern mit Experimenten und erlaubten Abweichungen vom „Standard“, über weich definierte Regeln und geförderte Innovation bis hin zur eingeschränkten Anwendbarkeit von überholten Konzepten. Dabei spielen aktuelle Konzepte wie Anti-Zähigkeit und Fitness-Functions eine zentrale Rolle. Beispiele aus realen Entwicklungsvorhaben verdeutlichen die Konzepte.

Stefan Toth - Evolutionäre Architektur - Das neue Normal

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Software Architecture Summit_SToth

Evolutionäre Architekturen – beim Software Architecture Summit Berlin

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„Evolutionäre Architekturen“

Logo Software Architecture Summit

 
Evolutionäre Architekturen
Sprecher: Stefan Toth
Halbtagsworkshop auf dem Software Architecture Summit, Berlin
Montag, 10. September 2018, 14 – 17.30 Uhr
H4 Hotel Berlin Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 32, 10178 Berlin
#SoftwareArchitectureSummit

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Damit größere Systeme oder Systemlandschaften über einen längeren Zeitraum hohe Qualität ausstrahlen, sind sowohl technische als auch fachliche Änderungen unausweichlich. Die gesündesten uns bekannten Ansätze kümmern sich stetig um diese Änderungen und betrauen möglichst viele Entwickler mit der Weiterentwicklung der Architektur. Konzepte und Technologien werden lokal und unabhängig getestet, bevor sie entweder verworfen werden, lokal als Optimierung bestehen bleiben oder als breiter anwendbares Konzept in die Landschaft wachsen. Durch den harten Test des Lebens (bzw. durch den kontinuierlichen Kontakt von Entwicklern mit wichtigen Qualitätsmerkmalen) entstehen wertvolle Beiträge zu einer Architektur, die sich stetig weiterentwickelt. Evolutionärer Architektur.

In diesem Workshop stellt Stefan den Zyklus evolutionärer Architekturentwicklung vor. Von Lernfenstern mit Experimenten und erlaubten Abweichungen vom „Standard“, über weich definierte Regeln und geförderte Innovation bis hin zur eingeschränkten Anwendbarkeit von überholten Konzepten. Beispiele aus realen Entwicklungsvorhaben verdeutlichen die Konzepte.

Stefan Toth - Evolutionäre Architekturen

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