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Architektur-Spicker Nr. 4: Architektur-Reviews

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Architektur-Spicker Nr. 4: Architektur-Reviews

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Architektur-Spicker Nr. 4: Architektur-Reviews
Autor: Team embarc
Referenzkarte bei architekturSPICKER PDF, 4 Seiten
Erschienen Juli 2016

Download Spicker #4

Architektur-Reviews schaffen Transparenz in der Softwareentwicklung, identifizieren Risiken und decken Kompromisse auf. Dieser vierte Spicker unserer Serie bietet einen fundierten Überblick zu dem Thema.

  • Eine Neuentwicklung steht an und erste Lösungsansätze stehen im Raum. Sind Sie und Ihr Team auf dem richtigen Weg?
  • Das Management hat das Vertrauen in Ihre Lösung verloren. Wie gewinnen Sie es zurück und strahlen Sicherheit aus?
  • Unterschiedliche Stakeholder verfolgen widersprüchliche Ziele mit Ihrer Software. Wie konkretisieren und priorisieren Sie deren Wünsche?
  • Größere Umbaumaßnahmen stehen an. Wie wählen Sie passende Lösungsansätze nachvollziehbar aus?
  • Sie möchten Ihre Architekturarbeit um regelmäßige Reflektion ergänzen. Wie gehen Sie vor?
Architektur-Spicker #4
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Entscheidungen im richtigen Rahmen treffen

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Entscheidungen
„Warum habt ihr das so gemacht?“ – Dies ist so oder abgewandelt die wahrscheinlich häufigste Frage, die rund um Architekturentscheidungen gestellt wird. Natürlich benutze ich sie auch gerne mit als Erstes, wenn ich in ein neues Team komme. Mein Antrieb ist dabei herauszufinden, welche Alternativen betrachtet wurden und welche Rahmenbedingungen und Einflüsse rund um die Entscheidung vorgeherrscht haben. Denn sehr wahrscheinlich sind diese Faktoren auch für zukünftige Entscheidungen wichtig!

In einer idealen Welt dokumentieren Projektteams ihre getroffenen Architekturentscheidungen sorgfältig, so dass jeder bei Bedarf darauf Zugriff hat. Wenn ich als Neuankömmling eine nicht dokumentierte Entscheidung aus der Vergangenheit nachvollziehen möchte, fehlen mir erst einmal wichtige Informationen. Aus dem Code kann ich ablesen, wie die Entscheidung letztendlich ausgefallen ist – vorausgesetzt es gibt eine konsistent durchgehaltene Lösung. Die betrachteten Alternativen finde ich durch Gespräche mit den beteiligten Personen heraus – in den meisten Fällen erfolgreich. Als Letztes stelle ich noch die Frage, warum es genau diese Alternativen waren. Was wurde bewusst ausgeschlossen? Warum wurde Framework XY nicht berücksichtigt? Die Begründung dafür finde ich nur in den Einflussfaktoren für eine Entscheidung:

  • Rahmenbedingungen: Welche Vorgaben müssen eingehalten werden? Z.B.: Steht nur ein kurzer Zeitraum bis zum Zeitpunkt der Entscheidung zur Verfügung? Ist das Budget begrenzt? Welche Technologien dürfen auf keinen Fall eingesetzt werden wegen Vorgaben von außen?
  • Qualitätsziele und -szenarien: Welche Qualitätsziele meiner Software möchte ich mit der Entscheidung erreichen oder unterstützen? Gibt es konkrete Qualitätsszenarien, die ich mit der Entscheidung verknüpfen kann?
  • Risiken: Welchen Risiken möchte ich durch die Entscheidung begegnen?

Diese Fragen helfen mir dabei, die Entscheidungen aus der Vergangenheit richtig zu beurteilen und zu sehen, wo überhaupt Spielräume für Entscheidungen vorhanden waren und was schon von Außen vorgegeben war. Ab und zu stelle ich auch fest, dass eine Entscheidung gar nicht getroffen, sondern tatsächlich vorgegeben wurde.
Ich möchte das anhand der Frage „Welche Programmiersprache wählen wir für unser System ABC?“ verdeutlichen: In einem Projekt auf der „grünen Wiese“ gibt es dafür viele Alternativen: Java, Ruby, C/C++, C#, PHP, JavaScript, etc. Ich bin erst einmal nicht eingeschränkt. Doch die wenigsten Projekte starten auf der grünen Wiese und nach und nach fallen so Alternativen durch äußere Einflüsse weg. Oft sind die Präferenzen und Erfahrungen des Teams für diese Fragestellung entscheidend. Die folgende Abbildung zeigt Einflüsse auf die Entscheidung in Form von Rahmenbedingungen, Qualitätszielen und Risiken.

Einflüsse auf Entscheidungen

Im Extremfall wird meine Entscheidung von außen so stark eingeschränkt, dass sie zur Rahmenbedingung wird. Die Entscheidung wird alternativlos und ist de-facto keine Entscheidung mehr. Wenn ich das in einem Projekt feststelle, begebe ich mich auf die Suche nach weiteren relevanten Fragestellungen. Hier achte ich wieder darauf, dass realistische Alternativen betrachtet werden, die die Qualitäten meines Systems fördern und im durch die Stakeholder vorgegebenen Rahmen liegen.

Zu guter Letzt kümmere ich mich noch um die Dokumentation der nachvollziehbaren Entscheidung, damit der nächste neue Projektmitarbeiter schneller die Antwort findet auf: „Warum habt ihr das so gemacht?“

Architektur-Spicker Nr. 3: Microservices

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Architektur-Spicker Nr. 3: Microservices

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Architektur-Spicker Nr. 3: Microservices
Autor: Team embarc
Referenzkarte bei architekturSPICKER PDF, 4 Seiten
Erschienen Februar 2016

Download Spicker #3

Microservices versprechen schnelle Reaktionsfähigkeit in Entwicklung und Betrieb. Dieser dritte Spicker unserer Serie bietet einen fundierten Einblick in den Architekturstil.

  • Was ist bei Microservices entscheidend?
  • Wie nutzen Sie die Ansätze?
  • Welche Kompromisse gehen Sie dabei ein?
Architektur-Spicker #3
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Architektur-Spicker Nr. 2: Quantitative Analyse

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Architektur-Spicker Nr. 2: Quantitative Analyse

Java Magazin 09/2015

Architektur-Spicker Nr. 2: Quantitative Analyse
Autor: Harm Gnoyke
Referenzkarte bei architekturSPICKER PDF, 6 Seiten
Erschienen 26. Oktober 2015

Download Spicker #2

Die zweite Ausgabe der Architekturspicker unterstützt Sie dabei, unterschiedliche Aussagen und Meinungen über die Qualität Ihrer Software zu bewerten. Außerdem lernen Sie, wie Sie am besten unbekannte Systeme kennenlernen und wie Sie Verbesserungspotenziale erkennen.

  • Bei welchen Qualitätsmerkmalen helfen quantitative Analysen weiter?
  • Welche Tools und Metriken sind verbreitet und wie helfen sie Ihnen?
  • Wie gehen Sie sinnvoll mit den Ergebnissen um?
Architektur-Spicker #2
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Softwarearchitektur Speed-Dating im März bei der JUG in Münster

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Vorschau: Stefan Zörner moderiert im März das Softwarearchitektur Speed-Dating bei der Java User Group in Münster.

Softwarearchitektur­ Speed-Dating
Sprecher: Stefan Zörner
Interaktiver Vortrag bei der Java User Group Münster
3. März 2015, ab 18:00 Uhr (Einlass)
LVM Versicherung, Münster (Hauptgebäude)

Zeitgemäße Softwarearchitektur ist nicht das Werk einzelner. Architekturansätze und Ideen entstehen im Team und werden gemeinsam reflektiert. Alle Entwickler müssen sie zumindest verstehen und mittragen können. Aber was genau müsst Ihr vermitteln? Reicht aufschreiben? Hilft UML?

Stefan Zörner zeigt auf lebendige Weise, wie Ihr Eure Softwarearchitektur wirkungsvoll kommunizieren könnt. Nach kurzen theoretischen Inputs rund um Architekturdokumentation und -bewertung probiert Ihr das Gehörte gleich aus. Ihr lernt die Lösungen anderer Teilnehmer kennen und erfahrt Schritt für Schritt, welche Zutaten in einem Architekturüberblick keinesfalls fehlen sollten – egal wie kurz er ist. Ihr lernt die richtigen Fragen zu stellen und passende Antworten parat zu haben.

Bringt bitte die Bereitschaft mit, Euch über Eure Projekte und Softwarelösungen auszutauschen, und anderen Teilnehmern Feedback zu geben. Die sonst üblichen Speed-Dating-Themen wie Kinderwünsche klammern wir aus.

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Unser Beitrag auf der OOP 2015 in München

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Ende Januar 2015 waren wir mit einem Beitrag im Programm der OOP Konferenz in München vertreten:

„Aktives Warten für Architekten“

OOP 2015

Aktives Warten für Architekten
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag auf der OOP Konferenz 2015
27. Januar 2015, 17:45 – 18:45 Uhr
 Internationales Congress Center (ICM), München

Bei der Erstellung von Software treffen Sie ständig größere und kleinere Entscheidungen – von der Datenbankebene über Aspekte der logischen Strukturierung und Integration, bis hin zum UI. Diese Session stellt das Konzept des letzten vernünftigen Moments (LVM) vor und zeigt, warum Sie wichtige Fragestellungen möglichst spät beantworten sollten. Projektbeispiele illustrieren, wie der LVM-Ansatz in der Praxis funktioniert, vorgestellte Taktiken machen das aus Lean stammende Konzept greifbar und anwendbar.

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Vortrag iSAQB Architekturtage 2014: Umgekehrte Architekturbewertung eines Internet-Giganten

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„Gut das ist?“
Die umgekehrte Architekturbewertung eines Internet-Giganten
Sprecher: Stefan Zörner (München), Stefan Toth (Mainz, Hannover)
Vortrag auf den 4. iSAQB Architekturtage 2014
München: 14.10.2014, Mainz: 15.10.2014, Hannover: 16.10.2014
  NH Hotel Dornach, München
  FAVORITE Parkhotel, Mainz
  Crowne Plaza Hotel, Hannover

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Netflix – das größte Internet-Business in den USA – zeichnet sich zeitweise für ein Drittel des gesamten Downstream-Traffics des Webs verantwortlich. Die Erfolge der Video-on-Demand Plattform basieren nicht nur auf einer guten Geschäftsidee, sondern auch auf top-modernen, effizienten und robusten Technologien, Frameworks und Architekturansätzen. Was können wir daraus lernen? Ist es an der Zeit unsere Systeme und Architekturen in Microservices zu refactoren, große Datenbanksysteme aufzubrechen, polyglott zu programmieren und reaktive Ansätze zu verwenden?
Diese Session hilft Ihnen bei der individuellen Beantwortung dieser Fragen. In einer umgekehrten Architekturbewertung haben wir jene Anforderungen und Rahmenbedingungen herausgearbeitet, die man haben müsste, um die Netflix-Architektur als ideal zu bewerten. Welche Qualitätsaussagen müssten Ihnen wichtig sein? Zu welchen Kompromissaussagen müssten Sie ‚ja‘ sagen? Welche Risiken müssten Sie eingehen und welche Rahmenbedingungen bräuchten Sie?

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Keynote auf der Web Developer Conference (WDC) kompakt 2014 in Köln

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Vorschau: Anfang Dezember 2014 hält Stefan Zörner die Abschlusskeynote auf der Web Developer Conference (WDC) kompakt in Köln:

„Wo Softwarearchitektur überflüssig ist und wo unvermeidlich“
Wo Softwarearchitektur überflüssig ist und wo unvermeidlich
Sprecher: Stefan Zörner
Keynote auf der Web Developer Conference kompakt 2014
1. Dezember 2014, 17:00 – 18:00 Uhr
  pullman Cologne, Köln

In agilen Zeiten wirken Architekturtapeten mit UML-Diagrammen fast schon wie Höhlenmalerei. Softwarearchitektur hängt mitunter ein ballasthaftes Image an. Viele Projekte im Web-Umfeld verzichten heute auf klassische Architektur-Rituale und die Architektenrolle und liefern trotzdem prima Lösungen. Oder gerade deswegen? Softwarearchitektur ist laut Eoin Woods die Menge aller Entwurfsentscheidungen, die, wenn falsch getroffen, Ihr Projekt zum Scheitern bringen kann. Wo überlassen wir das Ergebnis dem Zufall? Und wo ist Mehraufwand gut investiert?
Diese Keynote zeigt auf, wo Softwarearchitektur auch heute noch wertvolle Impulse im Projekt liefert, und wie Sie und Ihr Team diese erzeugen und nutzen. Wo völliger Verzicht auf Softwarearchitektur das Schicksal geradezu tollkühn herausfordert. Und wo beherztes Weglassen Raum liefert für das, worauf es tatsächlich ankommt.

Zur Veranstaltung

 

Vortrag auf der .NET Developer Conference (DDC) kompakt 2014 in Köln

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Vorschau: Anfang Dezember 2014 sind wir mit einem Beitrag im Programm der .NET Developer Conference (DDC) kompakt in Köln vertreten:

„arc42 — Der pragmatische Leitfaden zur Architekturdokumentation“
arc42 — Der pragmatische Leitfaden zur Architekturdokumentation
Sprecher: Stefan Zörner
Vortrag auf der .NET Developer Conference kompakt 2014
2. Dezember 2014, 10:30 – 11:30 Uhr
  pullman Cologne, Köln

Sie: Ein Entwickler(-Team), das die konzeptionellen Ideen und technischen Eckpfeiler seiner Lösung festhalten möchte. arc42: Eine etablierte Gliederungsstruktur für Architekturbeschreibungen. Klingt nach „passt prima“, und ist es im Grunde auch. Wenn man nur weiss wie.

In dieser Session erfahren Sie, wann und warum Sie Softwarearchitektur überhaupt dokumentieren sollten (denn Hand aufs Herz: wer dokumentiert schon gern? ;-). Sie bekommen Orientierung, wie Sie Softwarearchitektur mit Hilfe von arc42 festhalten. Und Sie gewinnen ein Bild wie arc42-Elemente Sie gleichzeitig beim Entwerfen und Reflektieren von Softwarearchitektur unterstützen können. Denn Dokumentation ist kein Selbstzweck. Gut gemachte Architekturdokumentation macht Ihre Lösungen nachvollziehbar, und damit überhaupt erst bewertbar. Wider das Vergessen — „Historisch gewachsen“ kann jeder.

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Softwarearchitektur Speed-Dating im Oktober in Frankfurt am Main

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Vorschau: Im Oktober moderiert Stefan Zörner das Softwarearchitektur Speed-Dating in Frankfurt:

„Wer einsam bleibt ist selber schuld …“
 Softwarearchitektur­ Speed-Dating
Sprecher: Stefan Zörner
Interaktiver Vortrag beim Frankfurt Software Architecture Meetup
8. Oktober 2014, ab 19:00 Uhr
 Die Zentrale, Frankfurt am Main

Zeitgemäße Softwarearchitektur ist nicht das Werk einzelner. Architekturansätze und Ideen entstehen im Team und werden gemeinsam reflektiert. Alle Entwickler müssen sie zumindest verstehen und mittragen können. Aber was genau müsst Ihr vermitteln? Reicht aufschreiben? Hilft UML?

Stefan Zörner zeigt auf lebendige Weise, wie Ihr Eure Softwarearchitektur wirkungsvoll kommunizieren könnt. Nach kurzen theoretischen Inputs rund um Architekturdokumentation und -bewertung probiert Ihr das Gehörte gleich aus. Ihr lernt die Lösungen anderer Teilnehmer kennen und erfahrt Schritt für Schritt, welche Zutaten in einem Architekturüberblick keinesfalls fehlen sollten – egal wie kurz er ist. Ihr lernt die richtigen Fragen zu stellen und passende Antworten parat zu haben.

Bringt bitte die Bereitschaft mit, Euch über Eure Projekte und Softwarelösungen auszutauschen, und anderen Teilnehmern Feedback zu geben. Die sonst üblichen Speed-Dating-Themen wie Kinderwünsche klammern wir aus.

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