25. OOP Februar 2016 – embarc ist mit zwei Vorträgen in München dabei

By 11. November 2015 Februar 4th, 2016 Publikationen, Vorträge

Anfang Februar 2016 sind wir beim Jubiläum der OOP in München mit zwei Vorträgen vor Ort.

„ATAM-Anthologie. Eine Architektur im Wandel der Zeit“

OOP 2016

ATAM-Anthologie. Eine Architektur im Wandel der Zeit
Sprecher: Stefan Zörner
Vortrag auf der OOP 2016
Mittwoch, 03. Februar 2016, 14:30 – 15:30 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München

Viele Softwaresysteme blicken auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Änderungen im Umfeld, etwa im Markt oder durch technologische Neuerungen, setzten sie unter Druck. Mitunter stand am Ende die Neuentwicklung der Lösung oder zumindest großer Teile davon. Die Geschichte solcher Systeme wird selten erzählt.
Nicht so hier: In diesem Vortrag unternehmen wir eine kleine Zeitreise und bewerten eine prominente Software-Lösung, die bereits viele Jahre in zahllosen Umgebungen produktiv ist, zu verschiedenen Zeitpunkten gleich mehrmals. Zum Einsatz kommen Werkzeuge aus qualitativen Evaluierungsmethoden wie ATAM, gezielt ergänzt um quantitative Techniken. Wir fokussieren dabei auf gravierende Veränderungen im Softwaresystem – wichtigen Ereignissen in seiner Biografie. Wodurch waren die Schritte motiviert? Welche Risiken wurden bewusst in Kauf genommen, welche Kompromisse eingegangen? Haben sie sich rückblickend bewährt?

„NoBullshit – Architekturarbeit neu gedacht“

OOP 2016

NoBullshit – Architekturarbeit neu gedacht
Sprecher: Stefan Toth
Vortrag auf der OOP 2016
Mittwoch, 03. Februar 2016, 17:00 – 18:00 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München

Klassische Architekturarbeit hat mit Modellen, Dokumenten und Richtlinien zu tun. Vielleicht werden auch Standards oder Metamodelle erarbeitet, Zielarchitekturen entworfen und größere Bewertungsworkshops geplant. Die Methoden dafür sind teilweise über 20 Jahre alt und gut verstanden.
Szenenwechsel: Moderne Internet-Firmen bauen große, komplizierte Applikationen in verteilten Projekten mit Dutzenden Mitarbeitern – und von klassischer Architekturarbeit ist wenig zu sehen. Die Architekturdisziplin verwischt mit der Umsetzung, verliert ihre herausgehobene Stellung. Haben Spotify, Automattic (WordPress), Netflix oder Facebook einfach andere Voraussetzungen? Haben sie bessere Entwickler? Brauchen Web-Applikationen weniger Architektur?
In dieser Session wird mit einigen Vorurteilen und Mythen aufgeräumt und gezeigt, wie die Big Player des Internets Architektur gestalten und umsetzen. Dabei tauchen alt bekannte Architekturpraktiken in neuem Gewand auf, andere Praktiken werden neu gedacht oder auch verworfen. Konkrete Beispiele illustrieren den Wandel und zeigen Potenziale auf.

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